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	<title>Kommentare zu: Die Kultur der Angst oder ein ganz normaler Tag in einem staatlichen Krankenhaus</title>
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	<description>Hysterische Frauen an die Macht! . Hatalmat a hisztérikus nőknek!</description>
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		<title>Von: muetzenfalterin</title>
		<link>http://www.hausdrachen.net/2012/03/10/die-kultur-der-angst-oder-ein-ganz-normaler-tag-in-einem-staatlichen-krankenhaus/#comment-358</link>
		<dc:creator>muetzenfalterin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 09:15:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ah, du bist wunderbar! Ich wünschte, ich hätte dein Blog schon gelesen, als mich ein vollkommen idiotischer Arzt, einfach so dazu gebracht hat, mein erstes Kind mit vier Monaten abzustillen, weil das Kind Neurodermitis hatte. Man stelle sich das einmal vor, aber ich war blöd und es war mein erstes Kind und ich hatte nie in einer Diktatur gelebt, und Dein Blog gab es auch noch nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ah, du bist wunderbar! Ich wünschte, ich hätte dein Blog schon gelesen, als mich ein vollkommen idiotischer Arzt, einfach so dazu gebracht hat, mein erstes Kind mit vier Monaten abzustillen, weil das Kind Neurodermitis hatte. Man stelle sich das einmal vor, aber ich war blöd und es war mein erstes Kind und ich hatte nie in einer Diktatur gelebt, und Dein Blog gab es auch noch nicht.</p>
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		<title>Von: Christine</title>
		<link>http://www.hausdrachen.net/2012/03/10/die-kultur-der-angst-oder-ein-ganz-normaler-tag-in-einem-staatlichen-krankenhaus/#comment-353</link>
		<dc:creator>Christine</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 21:54:13 +0000</pubDate>
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		<description>Reka, Du lange nicht mehr Gesehene und trotzdem viel Gedachte, da treffen wir uns in einem Krankenhaus wieder! Einem staatlichen! In der Nähe von Pusemuckel. Meine Nerven. Meine liebe armenisch Rotgefärbte, Dein Baby hat ein Glück mit so einer Löwenmutter. Da kann es ganz entspannt weiterschlafen. Ich hoffe, es wird durch den schlechten Kaffee nicht allzu sehr irritiert und ich wünsche Dir von Herzen, dass Du bald wieder guten Milchkaffee trinken darfst im neuen Zuhause! Sei geherzt und geküßt, ich bete für Dich. Christine</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Reka, Du lange nicht mehr Gesehene und trotzdem viel Gedachte, da treffen wir uns in einem Krankenhaus wieder! Einem staatlichen! In der Nähe von Pusemuckel. Meine Nerven. Meine liebe armenisch Rotgefärbte, Dein Baby hat ein Glück mit so einer Löwenmutter. Da kann es ganz entspannt weiterschlafen. Ich hoffe, es wird durch den schlechten Kaffee nicht allzu sehr irritiert und ich wünsche Dir von Herzen, dass Du bald wieder guten Milchkaffee trinken darfst im neuen Zuhause! Sei geherzt und geküßt, ich bete für Dich. Christine</p>
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	</item>
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		<title>Von: kurt</title>
		<link>http://www.hausdrachen.net/2012/03/10/die-kultur-der-angst-oder-ein-ganz-normaler-tag-in-einem-staatlichen-krankenhaus/#comment-352</link>
		<dc:creator>kurt</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 23:42:56 +0000</pubDate>
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		<description>es gibt auch männer die abgetrieben worden sein
ohne welt un blödzeitung
was du kannst
oder lass es.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>es gibt auch männer die abgetrieben worden sein<br />
ohne welt un blödzeitung<br />
was du kannst<br />
oder lass es.</p>
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	<item>
		<title>Von: Boris Kálnoky</title>
		<link>http://www.hausdrachen.net/2012/03/10/die-kultur-der-angst-oder-ein-ganz-normaler-tag-in-einem-staatlichen-krankenhaus/#comment-351</link>
		<dc:creator>Boris Kálnoky</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 11:44:22 +0000</pubDate>
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		<description>Angst ist ein Instinkt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Angst ist ein Instinkt&#8230;</p>
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		<title>Von: Krisztina</title>
		<link>http://www.hausdrachen.net/2012/03/10/die-kultur-der-angst-oder-ein-ganz-normaler-tag-in-einem-staatlichen-krankenhaus/#comment-348</link>
		<dc:creator>Krisztina</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 22:23:43 +0000</pubDate>
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		<description>Drága Réka,
ich bin in Gedanken viel bei Dir. 
Wünsche dir viel Kraft 
und Geduld mit den &quot;Besserwissern&quot;.

Sogar in so einer Situation bist du unglaublich witzig!
Und danke für deine verletzlichen, ehrlichen Worte, die auch mir Kraft geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Drága Réka,<br />
ich bin in Gedanken viel bei Dir.<br />
Wünsche dir viel Kraft<br />
und Geduld mit den &#8220;Besserwissern&#8221;.</p>
<p>Sogar in so einer Situation bist du unglaublich witzig!<br />
Und danke für deine verletzlichen, ehrlichen Worte, die auch mir Kraft geben.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ira Tondowski</title>
		<link>http://www.hausdrachen.net/2012/03/10/die-kultur-der-angst-oder-ein-ganz-normaler-tag-in-einem-staatlichen-krankenhaus/#comment-347</link>
		<dc:creator>Ira Tondowski</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 20:41:48 +0000</pubDate>
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		<description>Na Süße,
liebe Grüße aus &quot;Posemuckel&quot;. Die Kraniche sind emsig dabei sich auf den Feldern einzunisten, ganz wie Dein Mann und fleißige Helfer, die Kisten auspacken und Regale aufbauen, messen, abwägen, richten und feilen, nur damit die Damen sich alsbald Zuhause wohl fühlen können. Es wird ein tolles Nest, glaub mir! 
Vielleicht träum einstweilen von dem schönen Nest, was Dein Zuhause sein wird, nur damit du über all den Horror mit Ärzten, kahlen Krankenhausdecken und verflixten Lebensentscheidungen nicht das Eigentliche vergisst.
Küsse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na Süße,<br />
liebe Grüße aus &#8220;Posemuckel&#8221;. Die Kraniche sind emsig dabei sich auf den Feldern einzunisten, ganz wie Dein Mann und fleißige Helfer, die Kisten auspacken und Regale aufbauen, messen, abwägen, richten und feilen, nur damit die Damen sich alsbald Zuhause wohl fühlen können. Es wird ein tolles Nest, glaub mir!<br />
Vielleicht träum einstweilen von dem schönen Nest, was Dein Zuhause sein wird, nur damit du über all den Horror mit Ärzten, kahlen Krankenhausdecken und verflixten Lebensentscheidungen nicht das Eigentliche vergisst.<br />
Küsse.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sherry</title>
		<link>http://www.hausdrachen.net/2012/03/10/die-kultur-der-angst-oder-ein-ganz-normaler-tag-in-einem-staatlichen-krankenhaus/#comment-346</link>
		<dc:creator>Sherry</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 11:12:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hausdrachen.net/?p=325#comment-346</guid>
		<description>Ja, das ist dein gutes Recht. Hör&#039; auf die Frau in dir. Vermutlich wirst du sogar Recht behahlten, ganz sicher sogar. Die Gewissheit, die in dir ist, lässt sich nicht rütteln. Ich hätte es vermutlich gemacht, weil ich weniger Vertrauen in meine innere Stimme habe immer dann, wenn ich für andere mitverantwortlich bin. Da versuche ich, auf Nummer Sicher zu gehen, die Angst be-herr-scht mich. Geht es nur um mich, ist meine innere Stimme sehr laut, klappt dann prima. 

Frag&#039; doch deine Ärzte mal nach bioidentischem Progesteron. Das ist das, was &quot;Frühgeburten&quot; wirklich verhindert. Aber Ärzte wollen von bioidentischen Dingen nichts wissen, weil die Pharmakonzerne nichts davon wissen wollen, Dinge, die in der Natur vorkommen, kann man nämlich nicht patentieren. So ist das halt.

Du glaubst es vielleicht nicht, aber aufgrund von eher schlechten Ärzten neige ich manchmal dazu, mich für Medizin einzuschreiben, aber ich pack&#039; das nicht mehr, bin zu alt für den Scheiß, muss jetzt erstmal mit Psychologie fertig werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das ist dein gutes Recht. Hör&#8217; auf die Frau in dir. Vermutlich wirst du sogar Recht behahlten, ganz sicher sogar. Die Gewissheit, die in dir ist, lässt sich nicht rütteln. Ich hätte es vermutlich gemacht, weil ich weniger Vertrauen in meine innere Stimme habe immer dann, wenn ich für andere mitverantwortlich bin. Da versuche ich, auf Nummer Sicher zu gehen, die Angst be-herr-scht mich. Geht es nur um mich, ist meine innere Stimme sehr laut, klappt dann prima. </p>
<p>Frag&#8217; doch deine Ärzte mal nach bioidentischem Progesteron. Das ist das, was &#8220;Frühgeburten&#8221; wirklich verhindert. Aber Ärzte wollen von bioidentischen Dingen nichts wissen, weil die Pharmakonzerne nichts davon wissen wollen, Dinge, die in der Natur vorkommen, kann man nämlich nicht patentieren. So ist das halt.</p>
<p>Du glaubst es vielleicht nicht, aber aufgrund von eher schlechten Ärzten neige ich manchmal dazu, mich für Medizin einzuschreiben, aber ich pack&#8217; das nicht mehr, bin zu alt für den Scheiß, muss jetzt erstmal mit Psychologie fertig werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hausdrachen</title>
		<link>http://www.hausdrachen.net/2012/03/10/die-kultur-der-angst-oder-ein-ganz-normaler-tag-in-einem-staatlichen-krankenhaus/#comment-345</link>
		<dc:creator>hausdrachen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 09:49:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hausdrachen.net/?p=325#comment-345</guid>
		<description>Liebe Sherry,

Jajaja, ich versteh das. Was mich hier bewegt, ist folgendes: man misst heutzutage der embryonalen Entwicklung eine so große Bedeutung bei, bis hin zur Musik die Frau regelmässig hören sollte, etc. und dann greift man auf massivste Art in die Entwicklung ein, in dem man durch Hormone einen Entwicklungschritt sieben Wochen vorzieht. Das fühlt sich für mich an, wie Doping, wie Leistungssport im Mutterleib oder wie frühchinesisch in der Kleinkindgruppe. So etwas würde ich nur machen, wenn sich das gar nicht vermeiden lässt, sprich, wenn weitere Beschwerden kommen, aber die Situation scheint sich beruhigt zu haben. Und, nicht zu vergessen, wenn sie wirklich früher rauskommen, werden sie so oder so mit Cortison vollgepumpt, und auch ohne diese Behandlung im Vorfeld können sie  überleben oder auch nicht...Jedenfalls sagt da mein Instinkt, also das weibliche in mir :NEIN. Mein Kopf, das männliche, würde schnell JA sagen, weil er Angst hat. Ich finde aber in Sachen Kinder kriegen sollte immer die Frau (in mir) entscheiden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Sherry,</p>
<p>Jajaja, ich versteh das. Was mich hier bewegt, ist folgendes: man misst heutzutage der embryonalen Entwicklung eine so große Bedeutung bei, bis hin zur Musik die Frau regelmässig hören sollte, etc. und dann greift man auf massivste Art in die Entwicklung ein, in dem man durch Hormone einen Entwicklungschritt sieben Wochen vorzieht. Das fühlt sich für mich an, wie Doping, wie Leistungssport im Mutterleib oder wie frühchinesisch in der Kleinkindgruppe. So etwas würde ich nur machen, wenn sich das gar nicht vermeiden lässt, sprich, wenn weitere Beschwerden kommen, aber die Situation scheint sich beruhigt zu haben. Und, nicht zu vergessen, wenn sie wirklich früher rauskommen, werden sie so oder so mit Cortison vollgepumpt, und auch ohne diese Behandlung im Vorfeld können sie  überleben oder auch nicht&#8230;Jedenfalls sagt da mein Instinkt, also das weibliche in mir :NEIN. Mein Kopf, das männliche, würde schnell JA sagen, weil er Angst hat. Ich finde aber in Sachen Kinder kriegen sollte immer die Frau (in mir) entscheiden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sherry</title>
		<link>http://www.hausdrachen.net/2012/03/10/die-kultur-der-angst-oder-ein-ganz-normaler-tag-in-einem-staatlichen-krankenhaus/#comment-344</link>
		<dc:creator>Sherry</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 07:32:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hausdrachen.net/?p=325#comment-344</guid>
		<description>Ich mache mich sicher völlig zur Außenseiterin und unsympathisch zugleich, wenn ich sage, dass ich mich von dieser Ärztin nicht hätte zum Trotzen bringen lassen und unter diesen Umständen die Behandlung auf jeden Fall gemacht hätte. Es gibt ärztliche Verordnungen, gegen die wehre ich mich und integriere immer meine selbst recherchierten Behandlungsalternativen mit ein, auf die der Arzt eingehen sollte. Wenn nicht, wechsel ich ihn einfach. Aber diese Behandlung hätte ich definitiv gemacht.

Ich wünsche dir und deinem Kind alles Gute, liebe Réka. Ich freue mich auf den Tag, an dem du hier schreibst, dass Mutter und Kind gesund und wohlauf einen neuen Lebensabschnitt beginnen.

❤</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mache mich sicher völlig zur Außenseiterin und unsympathisch zugleich, wenn ich sage, dass ich mich von dieser Ärztin nicht hätte zum Trotzen bringen lassen und unter diesen Umständen die Behandlung auf jeden Fall gemacht hätte. Es gibt ärztliche Verordnungen, gegen die wehre ich mich und integriere immer meine selbst recherchierten Behandlungsalternativen mit ein, auf die der Arzt eingehen sollte. Wenn nicht, wechsel ich ihn einfach. Aber diese Behandlung hätte ich definitiv gemacht.</p>
<p>Ich wünsche dir und deinem Kind alles Gute, liebe Réka. Ich freue mich auf den Tag, an dem du hier schreibst, dass Mutter und Kind gesund und wohlauf einen neuen Lebensabschnitt beginnen.</p>
<p>❤</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Katika</title>
		<link>http://www.hausdrachen.net/2012/03/10/die-kultur-der-angst-oder-ein-ganz-normaler-tag-in-einem-staatlichen-krankenhaus/#comment-343</link>
		<dc:creator>Katika</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 13:31:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hausdrachen.net/?p=325#comment-343</guid>
		<description>Liebe-liebe Réka,
Es gibt immer wieder Momente, wo ich daran denke, wie Schade es ist, dass wir nicht näher zueinander sind, physisch-geographisch gesehen. Es ist jetzt wieder soweit.
Wir sind beide in Osteuropa aufgewachsen/sozialisiert worden und leben jetzt/haben gelebt in Westeuropa. Da ich das deutsche Gesundheitswesen von innen kennengelernt habe (als Krankenschwester war ich sogar ein Teil von dem), konnte ich die Vorurteile und die Motivationen des „medizinischen Fachpersonals“  eine Zeit lang ausführlich beobachten. 
Demnach habe ich irgendwann so beschlossen, dass ich meine eigene medizinische Herkunft und Vorgeschichte selber gestalte, da ich das Recht dazu habe. Besser gesagt habe ich das Recht zu schweigen. Demnach hatte ich niemals eine Abtreibung, auch keine psychischen Vorerkrankungen, und „sonst auch immer kerngesund“ gewesen. Besser für mich (werde in Ruhe gelassen), und besser für das Personal (wird vom eigentlichen Problem nicht abgelenkt), und so kann man auch verhindern, dass sich langweilende oder sonstwie frustrierte aber auf jeden Fall unprofessionelle Aerzte/Aerztinnen oder Krankenschwester mir das Leben schwer machen können. Als reine vorbeugende Massnahme, empfehle ich es dir ausdrücklich, genauso zu tun. 
Viele Frauen haben oft spontane „Abgänge“, wie es so schön heisst, und medizinisch gesehen ergibt es kaum einen Unterschied, ob es – damals vor 100 Jahren - Abtreibung oder „Spontanabort“ gewesen ist. Es ist nicht unbedingt hilfreich es überhaupt zu thematisieren, denn die Frauenärzte brauchen bei drohenden Aborten nicht unbedingt eine Ursache – wie du auch gesagt hast.  Ja, die Wunden im inneren der Gebärmutter sind vielleicht da, manchmal machen sie Probleme, manchmal nicht. 
Als ich mit meinem Sohn schwanger war, habe ich mich masslos überarbeitet (das war der Grund meiner Meinung nach) und dann musste ich auch dieses Medikament nehmen. (Ich bin sonst ein Medikamentenhasser, habe sogar nach doppelter Weisheitszahnentfernung weder Penicillin noch Schmerzmittel genommen.) Das Zeug ist recht unangenehm, die Hände und alle Muskeln ermüden schnell und zittern ständig, frau schwitzt und geriet ausser Atem und überall sind Ödeme. Aber richtig gefährlich erschien es mir trotzdem nicht, und vor allem es hat was gebracht. 2 Monate lang musste ich zuhause diese Pillen nehmen, aber in dieser Zeit gedieh mein Baby in aller Ruhe gut, und konnte dann natürlich zur Welt kommen.
Ich finde, du solltest genügend Zeit haben, es ohne Druck nochmal zu überdenken. Spür in dich hinein, was Euch beiden besser wäre. Vielleicht hast du Recht gehabt. Mache aber nicht den Fehler, aus Trotz einfach nein zu sagen und dabei bleiben. Denn in einem stimme ich der unsympathischen und unprofessionellen Aerztin zu: es gibt wenig schlimmeres, als ein problembeladenes Frühgeborene zu haben (es gibt nur solche), um das du immer Angst haben musst, es in fremden Händen abgeben musst, damit es ohne grössere Schäden überlebt. Und vor Allem, du siehst, riechst und spürst am Kind, dass es sich auf dieser Welt in jedem Augenblick schlecht fühlt und lieber noch drinnen wäre, kann aber nicht mehr zurück. Und du kannst ihm dabei auch nicht helfen, lediglich nur Schadenbegrenzung betreiben. Ein schlechter Start für dich und für das Baby, und für euch beide,  der auch noch nach Monaten nach dem errechneten Geburtstermin überdauert. Besser wäre es zu vorbeugen, schone dich viel und lasse dir Zeit zu überdenken. Wie du dich auch entscheidest, ich bin im Gendanken bei Dir.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe-liebe Réka,<br />
Es gibt immer wieder Momente, wo ich daran denke, wie Schade es ist, dass wir nicht näher zueinander sind, physisch-geographisch gesehen. Es ist jetzt wieder soweit.<br />
Wir sind beide in Osteuropa aufgewachsen/sozialisiert worden und leben jetzt/haben gelebt in Westeuropa. Da ich das deutsche Gesundheitswesen von innen kennengelernt habe (als Krankenschwester war ich sogar ein Teil von dem), konnte ich die Vorurteile und die Motivationen des „medizinischen Fachpersonals“  eine Zeit lang ausführlich beobachten.<br />
Demnach habe ich irgendwann so beschlossen, dass ich meine eigene medizinische Herkunft und Vorgeschichte selber gestalte, da ich das Recht dazu habe. Besser gesagt habe ich das Recht zu schweigen. Demnach hatte ich niemals eine Abtreibung, auch keine psychischen Vorerkrankungen, und „sonst auch immer kerngesund“ gewesen. Besser für mich (werde in Ruhe gelassen), und besser für das Personal (wird vom eigentlichen Problem nicht abgelenkt), und so kann man auch verhindern, dass sich langweilende oder sonstwie frustrierte aber auf jeden Fall unprofessionelle Aerzte/Aerztinnen oder Krankenschwester mir das Leben schwer machen können. Als reine vorbeugende Massnahme, empfehle ich es dir ausdrücklich, genauso zu tun.<br />
Viele Frauen haben oft spontane „Abgänge“, wie es so schön heisst, und medizinisch gesehen ergibt es kaum einen Unterschied, ob es – damals vor 100 Jahren &#8211; Abtreibung oder „Spontanabort“ gewesen ist. Es ist nicht unbedingt hilfreich es überhaupt zu thematisieren, denn die Frauenärzte brauchen bei drohenden Aborten nicht unbedingt eine Ursache – wie du auch gesagt hast.  Ja, die Wunden im inneren der Gebärmutter sind vielleicht da, manchmal machen sie Probleme, manchmal nicht.<br />
Als ich mit meinem Sohn schwanger war, habe ich mich masslos überarbeitet (das war der Grund meiner Meinung nach) und dann musste ich auch dieses Medikament nehmen. (Ich bin sonst ein Medikamentenhasser, habe sogar nach doppelter Weisheitszahnentfernung weder Penicillin noch Schmerzmittel genommen.) Das Zeug ist recht unangenehm, die Hände und alle Muskeln ermüden schnell und zittern ständig, frau schwitzt und geriet ausser Atem und überall sind Ödeme. Aber richtig gefährlich erschien es mir trotzdem nicht, und vor allem es hat was gebracht. 2 Monate lang musste ich zuhause diese Pillen nehmen, aber in dieser Zeit gedieh mein Baby in aller Ruhe gut, und konnte dann natürlich zur Welt kommen.<br />
Ich finde, du solltest genügend Zeit haben, es ohne Druck nochmal zu überdenken. Spür in dich hinein, was Euch beiden besser wäre. Vielleicht hast du Recht gehabt. Mache aber nicht den Fehler, aus Trotz einfach nein zu sagen und dabei bleiben. Denn in einem stimme ich der unsympathischen und unprofessionellen Aerztin zu: es gibt wenig schlimmeres, als ein problembeladenes Frühgeborene zu haben (es gibt nur solche), um das du immer Angst haben musst, es in fremden Händen abgeben musst, damit es ohne grössere Schäden überlebt. Und vor Allem, du siehst, riechst und spürst am Kind, dass es sich auf dieser Welt in jedem Augenblick schlecht fühlt und lieber noch drinnen wäre, kann aber nicht mehr zurück. Und du kannst ihm dabei auch nicht helfen, lediglich nur Schadenbegrenzung betreiben. Ein schlechter Start für dich und für das Baby, und für euch beide,  der auch noch nach Monaten nach dem errechneten Geburtstermin überdauert. Besser wäre es zu vorbeugen, schone dich viel und lasse dir Zeit zu überdenken. Wie du dich auch entscheidest, ich bin im Gendanken bei Dir.</p>
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